Internet Statement 2026-08

 

„Im Betrieb Kommunist, nach Feierabend AfD?“ - So ein Schmarrn!

 Klas Ber 30.03.2026


Auf der Seite „Über Rechts“, die den Anspruch hat, über rechte Tendenzen zu informieren und zu“... erklären, welche gesellschaftlichen Entwicklungen die Rechte stark gemacht haben – und was ihnen entgegengesetzt werden kann“, erschien ein Artikel namens „Im Betrieb Kommunist, nach Feierabend AfD?“. Dieser Artikel ist vom erklärten Anspruch allerdings meilenweit entfernt.

Die Überschrift finde ich eine Provokation, regelrecht diffamierend. Stimmt so auch nicht, denn die Gewerkschaften sind nicht kommunistisch. Sie sind seit jeher fester Bestandteil schon des westdeutschen kapitalistischen Systems gewesen. Der Apparat ist korrumpiert. Und die größte Wählerabwanderung - so viel ich mitbekommen habe - geht von der SPD zur AfD. Die SPD aber ist sozialdemokratisch, eben noch "Volkspartei ", aber gerade nicht kommunistisch. Hier wird die AfD quasi zur Diffamierung der Kommunisten und Arbeiter benutzt.

Und vielleicht sollten die Verfasser mal sagen, woran sie selbst ein Interesse haben bei dem, was sie hier schreiben? Und wen die Arbeiter ihrer Meinung nach bitte wählen sollen? Vielleicht noch weiterhin die schon längst bis auf die Knochen korrumpierte SPD, die am Absterben ist und wo Herr Merz die schon auffordert, sich mal um die Arbeiter zu kümmern, weil sonst seine Regierung mit abschmiert?

Ich bin wahrlich nicht dafür, daß irgendjemand diese AfD wählt - das ist falsch und gefährlich. Wir brauchen nichts Völkisches. Sondern ich bin dafür, daß die Arbeiter ihre eigene selbständige Partei haben/gründen, die geprägt ist vom Internationalismus und dem Willen zur sozialen Revolution. Nur, so etwas wird ja hier unterdrückt, korrumpiert und nicht erlaubt.

Es wurde Industrie verlagert, die Deindustrialisierung geht munter weiter, was den Arbeiten den Boden entzieht. Einmal unter grüner Politik, und jetzt sollen die Arbeiter dafür zur Rüstungsproduktion auch noch ja sagen. Nein danke! Aber den Gewerkschaften ist es ja sogar verboten, politische Streiks zu führen. Das sagt doch schon viel: Die einzige nennenswerte Massenorganisation, die die Arbeiter heute in Deutschland haben, sind die Gewerkschaften, aber politisch ihre Kraft entfalten in Streiks? Das dürfen sie nicht. Strikt verboten.

Und da ist es nur allzu billig, was die Artikelschreiber machen, wenn sie nicht auf die Zusammenhänge eingehen. Welche Politik macht denn diese rechte AfD stark? Und wie sieht es mit der Korrumpierung durch die internationale Ausbeutung hier aus, die Korrumpierung ganzer Schichten, leider auch vieler Arbeiter.

Da stellt sich doch eine weitere Frage: Warum hat hier jeder Tierschutz-Verein eine Partei, aber die Arbeiter dürfen zwar eine Vertretung für ökonomische Interessen haben, die Gewerkschaften, aber keine für ihre politischen Interessen? Weil ihr grundlegendes Interesse im Widerspruch zum Privateigentum an den Produktionsmitteln steht. Und das führt zu der Frage, wie es mit der hiesigen Demokratie aussieht, die das nicht zulässt. Und zu weiteren Fragen …

Was wir brauchen ist eine neue Demokratie, eine, die die Freiheit für die politische Entwicklung auch der Arbeiterklasse hat.

 

 

 

 

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