Internet Statement 2026-14 Was
für ein erniedrigender Abschluss bei Mahle Klas Ber 6.6.2026
Mann, ist das erniedrigend, was die IG Metall da zur Beendigung des Streiks bei Mahle wieder abgeschlossen hat und auf was die sich da eingelassen haben: hohe Abfindungen und extra IGM-Mitgliederbonus. (Mitgliederbonus von insgesamt 3,25 Millionen Euro für IG Metall-Mitglieder. Die Höhe der Auszahlung richtet sich nach der Dauer der Mitgliedschaft. ) Auch wenn der IGM dabei anscheinend nicht so ganz zum Jubeln ist. Schließlich müssen auch sie die Perspektivlosigkeit eingestehen und ihre Organisation geht dabei letztlich auch den Bach runter. Jedenfalls: so bleibt der Arbeiter wie Angestellte Objekt und Ware von der Wiege bis zur Bahre, sein Leben lang. Auf diese Weise wird er sich nie von den hier herrschenden Verhältnissen emanzipieren und sich befreien. Damit das so bleibt, dafür legen sie dann gern solche "Sozialpläne" und "Abfindungen" auf, und noch einen extra Bonus für die Gewerkschaftsmitglieder oben drauf, Kapital und IGM, für ihre gute Sozialpartnerschaft. Und das Land hier wird weiter deindustrialisiert. Als ob man sich mit all dem überhaupt abfinden könnte. Nein das kann man nicht! Wie korrumpierend ist das denn! Oder will das jemand bestreiten? Die IGM schreibt selbst „doch sie haben sich teuer verkauft“. Daß andere Länder in ihrer Industrialisierung vorankommen, ist zu begrüßen. Aber hier muß die Industrialisierung natürlich wieder weiter gehen. Und nicht wie das Kapital es treibt: verlagern in Billiglohnländer und hier abbauen und deindustrialisieren, dort dann die Arbeiterschaft ausbeuten, den Profit rausholen und hier sie reduzieren, korrumpieren und so versuchen, beide runterzuhalten. Das ist ein Teil der internationalen Ausbeutung und muß durchbrochen werden. Und um ihre gemeinsamen Interessen durchsetzen zu können, dazu müssen sich die Belegschaften aus den verschiedenen Ländern zusammentun. Aber wenn die IG Metall hier schon einmal "detaillierte Konzepte
vorgelegt hatte, um das Werk auch langfristig wettbewerbsfähig aufzustellen"
wie sie schreibt, dann sollte man doch vielleicht mal über so etwas reden
wie: Wer sein Werk hier trotzdem schließt, trotz Wettbewerbsfähigkeits-Konzept,
verliert damit seinen Besitzanspruch. Der kann gehen und der Besitz geht
in Gemeineigentum auf die Beschäftigten über. Die dürfen und müssen sich
dann beweisen mit ihrem Konzept, daß sie es können. Wäre derartiges nicht allemal besser, anstatt alles von diesem Staat hier zu fressen und hinzunehmen, als wäre es unumstößlich?! Die IGM kritisiert nicht einmal, daß dieser sog. „Sozialstaat“ in dieser Weise hier bei der Deindustrialisierung des Landes und der sozialen Misere, die angerichtet wird, so eine entscheidende Rolle spielt. Warum sollten sich die Beschäftigten, Arbeiter wie Angestellte, Azubis usw. im ganzen Land, denn weiterhin einfach sich dem immer unterordnen, das hat doch keine Perspektive. Wenn diese ganze korrumpierende Praxis endlich vom Tisch gewischt würde, bräuchte man dem keine Träne nachzuweinen, ich jedenfalls nicht.
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